Schacholympiade Dresden

2 Antworten to “Schacholympiade Dresden”

  1. R. Fietsch Says:

    38. Schacholympiade Dresden 2008 und Openturnier

    Ein Schachfest der Superlative ist mit der großen Abschlussveranstaltung am Dienstagabend zu Ende gegangen. Über 1000 Spieler in 146 Männer- und 111 Damenteams kämpften zeitgleich im Internationalen Kongresszentrum um Sieg und Platzierungen. Armenien bei den Männern und Georgien bei den Frauen sind die Olympiasieger. Deutschland 1 blieb mit Platz 13 (Herren) und 21 (Damen) etwas unter den Erwartungen.
    Auch die zahlreichen Rahmenturniere waren ein voller Erfolg. Ich nahm vom 21.-24.11. am Open teil. 276 Schachfreunde aus 27 Nationen, darunter 1 IM und 10 FIDE-Meister spielten um einen Preisfond von ca. 5000 Euro. An Nummer 198 gesetzt waren meine Erwartungen von Anfang an etwas gedämpft, aber das wichtigste war für mich eigentlich der Besuch der Olympiade. In Runde 1 war gegen den starken Holländer Ornett Stork (ELO:2136) nicht viel zu bestellen: 0-1 nach 3,5 Stunden Kampf. In Runde 2 dann ein Remis trotz 2 Mehrbauern gegen die „zahlenlose“ Russin Yulia Savinova, die nach dem Materialverlust richtig gut spielte. Am Sonntag folgte der erste hart erkämpfte Sieg gegen den Nachwuchsspieler Daniel Dziamski / DWZ 1173
    vom SV Wusterhausen/Brandenburg. Damit war meine Wertung bereits hinüber, aber von nun an wurde es ein richtig gutes Turnier. Am Montag dem letzten Turniertag folgten dann noch mal 2 Runden. Vormittags spielte ich gegen den Finnen
    Torvald Perman/ ELO 2077 mit Schwarz auf Sicherheit (Remis nach 22 Zügen),
    um dann nachmittags in Runde 5 noch mal richtig „zu fighten“.
    Nach einer Ungenauigkeit in der Eröffnung konnte ich den Österreicher
    Wolfgang Boelzbauer/ ELO 1997 nach 35 Zügen in einer gutklassigen Partie überspielen. Mit 3 Punkten kam ich damit auf Platz 112 und in der DWZ-Wertung (1600-1800) erreichte ich Platz 4. Dafür gab es gerade noch einen Preis
    (75 Euro -Gutschein). Es gewann der dänische IM Mikkel Antonsen/ ELO 2442 mit 5 P vor dem Mongolen Erhembayar Duurenbayar / ohne Wertzahl 4,5 P
    und FM Andreas Breier, Sfrd. Berlin 1903 e.V. / ELO 2370 / 4,5 P.
    Am interessantesten war natürlich der Besuch der Olympiade, die weltbesten Schachspieler, die man sonst nur aus der Schachzeitung kennt, live zu sehen. Von den 42 Elo-Besten waren immerhin 38 anwesend, insgesamt waren 220 Großmeister und 131 Internationale Meister am start.
    Im Foyer des ICC kommentierte GM Klaus Bischoff die wichtigsten Partien auf unterhaltsame Art und Weise. Und er hatte immer wieder prominente Gäste:
    Anatoli Karpow, Arthur Jussupow, Viktor Kortschnoi und viele andere.
    Unter den 113 Schiedsrichtern amtierte unser Albrecht Beer, sicherlich ein bleibendes Erlebnis für ihn. Für mich waren diese 5 Tage Olympiade
    (Ich habe vom Freitagnachmittag bis zum Feuerwerk der Abschlussveranstaltung mit Siegerehrung am Dienstagabend alles live miterlebt.) das absolute Schach-Highlight.

    R. Fietsch

  2. Julia Says:

    Erwischt mein lieber Papa hier treiben sich aber viele Bilder von dir rum 🙂 Ganz liebe Grüße deine Tochter


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: