Nachholespiel vom 1.Spieltag der Landesklasse Ost am 17.11.2019

Landesklasse Ost:  SC Rochade Zeulenroda – VfL 1990 Gera    3,5:4,5

Wichtiger, vielleicht am Ende etwas glücklicher Sieg nach 6stündigem Kampf gegen die bisher ungeschlagenen Zeulenrodaer.

Nach unserem spektakulären Sieg in Königsee wollen wir natürlich auch aus Zeulenroda nicht mit leeren Händen zurückkehren. Mal sehen, wer für die Zeulenrodaer alles an den Brettern sitzt. Da ist man vor Überraschungen eigentlich nie gefeit.

Veröffentlicht in Punktspiele. 1 Comment »

Eine Antwort to “Nachholespiel vom 1.Spieltag der Landesklasse Ost am 17.11.2019”

  1. oberednil Says:

    Wahrlich nichts für schwache Nerven war unser Nachholespiel vom ersten Spieltag in der „Türenwelt“ in Zeulenroda.
    Es ging natürlich mit einer Schweigeminute für die am Freitag verstorbene Geraer Schachikone Albrecht Beer los.
    Nach 10 Minuten war die erste Partie zwischen Gunter und Diana Skibbe (1890) auch schon wieder zu Ende. Wie im Vorjahr trennte man sich mit einem Kurzremis. 0,5:0,5

    Ungefähr zu diesem Zeitpunkt waren wir auch als Mannschaft komplett. Die beiden „Selbstfahrer“ waren inzwischen eingetroffen …
    Außer an Brett 3 wurde sich aber bei diesem Fight absolut NICHTS mehr geschenkt.

    11.32 Erst nach zweieinhalb Stunden gab es das nächste Resultat. In einer wilden Partie mit völlig skurrilen Stellungsbildern konnte Achim am Ende die Oberhand gegen Marion Riemer-Nlula (1737) gewinnen. 1,5:0,5 für den VfL.
    Und die noch laufenden Partien sahen zu diesem Zeitpunkt mehrheitlich nicht schlecht aus …

    12.45 IGM gab gegen Anton Hannewald (2014) auf. Auch hier waren Stellungsbilder zu sehen, die man nicht als alltäglich bezeichnen würde. Also für mich als gelegentlichen Kiebitz waren sie mehr als unorthodox … Naja, egal.
    Damit glich Zeulenroda jedenfalls zum 1,5:1,5 aus.

    Jetzt begann unsere Durststrecke im Wettkampf.
    13.04 Jürgen Pekrul, unser Phantom OHNE Wertzahl in allen Publikationen, schaffte es nicht, trotz aussichtsreicher Stellung und horrender Zeitnot von Christian Barth (1787) denselben „zur Strecke“ zu bringen … Hier im Osten herrscht ein offenkundig schärferer Gegenwind als im Stuttgarter Raum …
    Ein klar verschenkter halber Punkt. Damit 2:2

    13.40 Mir erging es ähnlich schlimm. Gegen Daniel Werner (1719) spielte ich eigentlich eine gute Partie. Konnte mit Schwarz nach und nach die Initiative übernehmen und meinen Gegner letztendlich auch klar überspielen. Letztendlich fehlte nur noch der Todesstoß gegen den entblößten König. So ließ ich eine +6-Chance aus und Daniel konnte sich konsolidieren. Ich fühlte mich dann nicht mehr wohl in der Stellung und bot remis. Auch DAS natürlich klar ein verschenkter halber Punkt 2,5:2,5

    Die restliche Spiele sahen nicht mehr gut aus für und. Sven mit ner Soll-Qualle klar auf Verlust, Mike mit 2 Leichtfiguren gegen seinen Turm auch mehr als kritisch und Uwe mit einem Damenendspiel mit gleicher Bauernanzahl, was ziemlich remislich aussah. Sah nach nem 3:5 aus …

    Albrecht hätte gesagt: „Der Mannschaftskampf ist mausetot“
    14.20 gab Sven gegen Benjamin Glock (1847) auf. Von seinen 100% aus dem Vorjahr ist er in dieser Saison mit 0,5 aus 3 noch „etwas“ entfernt 2,5:3,5

    Jetzt, in der letzten halben Stunde des 6 stündigen Matches drehten sich nach und nach die noch laufenden zwei Partien zu unseren Gunsten.

    Uwe beschäftigte seinen Gegner Marcus Prütting)(1712) immer weiter und konnte ihn letztendlich mit einem Zwischenschach noch überlisten. Damit schaffte den wichtigen Ausgleich 3,5:3,5
    Uwe mit 3 aus 3 sehr solide unterwegs 

    Mittlerweile konnte auch Mike seine Stellung peu a peu immer weiter verbessern. Er agierte, Antje Fuchs (1999) reagierte nur noch. Hinzu kam noch der Zeitvorteil von Mike.
    14.58 zweiMinuten vor Ultimo kam die Aufgabe der Bundesligaspielerin. Damit hatten wir einen nicht mehr für möglich gehaltenen Sieg eingefahren.
    Auch Mike damit mit 3 aus 3 und DAS am 2. Brett!

    Nächster Gegner: Nach Königsee und Zeulenroda der nächste noch verlustpunktfreie Gegner. Die fuß brothers müssen am 01.12.2019 in die blauweiße Hölle nach Gera, wo wir sie im Vorjahr de facto den Aufstieg verspielten …


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