7. Spieltag der Thüringer Mannschaftsmeisterschaften (11.03.2018)

Landesklasse Ost:  Vimaria Weimar 2 – VfL 1990 Gera    3:5   🙂

Im Duell  mit dem Tabellenletzten darf natürlich nicht verloren werden, sonst stehen wir selbst wieder mit Rücken zur Wand.

Bezirksliga Ost : Schachclub Altenburg – VfL 1990 Gera 2     4:4     🙂

Die Zweite ist praktisch schon gerettet. Ein Punktgewinn in Altenburg wäre trotzdem nicht schlecht …

Bezirksklasse Ost: SV 1910 Kahla – VfL 1990 Gera 3        0,5:7,5   😦

Bei der Dritten besteht wieder einmal die Gefahr, das man zur Schlachtbank geführt wird.

Kreisliga Gera-Altenburg:   SV Gera-Liebschwitz 6 – VfL 1990 Gera 4       1,5:2,5    🙂

 

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Veröffentlicht in Punktspiele. 1 Comment »

Eine Antwort to “7. Spieltag der Thüringer Mannschaftsmeisterschaften (11.03.2018)”

  1. ednil Says:

    Nichts für schwache Nerven war zeitweilig unser Auftritt in den Stadtwerken zu Weimar. Mit nur kurzer Verspätung konnte das Duell im 5.Obergeschoß mit Blick auf den Ettersberg beginnen. Bei dem aktuellen Tabellenstand von Weimar (3:9, Tabellenzehnter) und uns (5:7, Tabellensiebenter) konnte man schon von einem 4-Punktespiel sprechen. Nach der Vorsaison waren wir 2. Und Weimar 4. Dies nur am Rande bemerkt.
    Zur Chronologie:
    09.57 Remis durch mich gegen Michael Gräf(1864). Nach zwei Niederlagen in den Runden 5 und 6 wollte ich dieses Mal unbedingt zumindest nicht verlieren. Bei vollem Brett und ausgeglichener Stellung bot ich nach 11 Zügen Remis an, was akzeptiert wurde 0,5:0,5
    In der zweiten Stunde passierte nicht viel. Mit einer Ausnahme: IGM gewann durch komplizierte taktische Manöver gegen Falk Petigk (1671) einen Bauern und schien in ein klar besseres Endspiel überwechseln zu können.
    Leider „vergaß“ er dann beim Figurentausch einen Zwischenzug und warf binnen weniger Sekunden seine inzwischen gewonnene Stellung wegen Qualitätsverlust weg. Mit 1:36 Stunden auf der Uhr.
    Interessant, das wir nach zwei gespielten Stunden an allen 7 Brettern einen zum Teil deutlichen Zeitvorteil besaßen. Insgesamt 203 Minuten, also durchschnittlich ca. 30 Minuten pro Brett.
    Am meisten „Vorsprung“ hatten IGM (48), Gunter (42) und Achim !! (36).
    11.07 Der Zeitvorteil nützte IGM aber nichts. Er gab nach seinem Lapsus auf. Damit lagen wir nicht wie erhofft in Führung, sondern erst mal mit 0,5:1,5 zurück.
    11.52 Bernd mit einem Remisangebot. Er lehnte erst mal ab.
    Inzwischen hatte Adrian am letzten Brett durch einen trivialen Doppelangriff eine Figur gewonnen und schien klar auf der Siegerstraße zu sein.
    12.16 Achim remisierte gegen Winfried Assmann (1606). Er konnte mit seinem bekannten 1.b4 nicht viel bewirken und akzeptierte nach völliger Verflachung der Stellung das Remisangebot. Damit 1:2
    12.29 Auch Bernd stellte seine Bemühungen gegen den im bisherigen Saisonverlauf noch ungeschlagenen Frank Mitter (1808) ein, aus der Stellung noch etwas herauszuquetschen. 1,5:2,5
    Leider patzte inzwischen Adrian und verlor seine glatte Mehrfigur wieder. Schlimmer noch: Durch weitere ungenaue Züge landete er in einem Springer-Turm Endspiel mit Minusbauern.
    In der beginnenden Zeitnot (hauptsächlich für unsere Weimarer Gegner) ging es dann Schlag auf Schlag:
    12.31 Gunter fand zwar doch kein Matt mehr aber an seinem klaren Sieg konnte dies auch nichts mehr ändern. Seinem Gegner Sebastian Werner (1835) waren in elementar verlorener Stellung nur noch wenige Sekunden verblieben. Gunters erster Saisonsieg. 2,5:2,5
    12.36 Kurze Zeit später konnte uns Mike mit einem souveränen Schwarzsieg gegen Steffen Vogel (1830) in Führung „schießen“. Unter mehrfachen Bauernopfern verwandelte er die gegnerische Stellung in ein Torso, so dass er letztendlich Drohungen an allen Fronten aufbauen konnte. 3,5:2,5
    12.44 Sven stellte gegen den in dieser Saison noch punktlosen Jan Homberger (1673) den Mannschaftssieg endgültig sicher. Bei kompliziertem Spiel sammelte er ein paar Bauern ein und verwertete schließlich den Vorteil wie gewohnt souverän. 4,5:2,5
    Somit ging nur eine einzige Partie in die Verlängerung:
    Adrian quälte sich noch im Endspiel mit Minusbauern gegen Albert Reichardt (1703) bis kurz vor 15.00 Uhr. Er hatte Glück, dass der Gegner kurz vor Schluss einen elementaren Gewinn ausließ und konnte noch in eine Stellung mit einem nacktem Springer (ohne Bauern) abwickeln. 5:3
    Gut, wir waren an 7 Brettern höher dotiert. Durch die zwei völlig unnötigen Aussetzer von IGM und Adrian machten wir es noch einmal ungewollt spannend. Sonst hätte es auch 6,5:1,5 ausgehen können …
    Mit 7:7 sind wir zwar noch nicht theoretisch gerettet. Praktisch müsste aber extrem viel passieren, um uns noch auf den 9.Platz abrutschen zu lassen.
    Das nächste Spiel findet erst am 22.04.2018 auswärts gegen den Tabellennachbarn Königsee statt.
    Die Protagonisten können sich schon mal langsam auf die frühe Abfahrtszeit vorbereiten: 07.00 Uhr.


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