5.Spieltag der Thüringer Mannschaftsmeisterschaften (29.01.2017)

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Erster „Großkampftag“ im Eichenhof: Wir spielen mit allen Mannschaften an 28 Brettern parallel!

Landesklasse Ost:     VfL Gera – ESV Gera    3 : 5   😦

Im Kampf 2. gegen 1. fällt schon eine gewisse Vorentscheidung im Aufstiegskampf. Wird sicherlich eine spannende Angelegenheit.

Bezirksliga Ost:      VfL Gera 2 – Meuselwitzer SV      2:6   😦

Da unsere Zweite schon überraschende 5 Punkte auf dem Konto hat, kann sie den Kampf eigentlich ziemlich locker angehen.

Bezirksklasse Ost:      VfL Gera 3 – SV 1910 Kahla    6,5:1,5 !!!   🙂

Der Dritten steht das Wasser bis zum Hals. Ein Punktgewinn gegen Kahla würde ihr deshalb gut zu Gesicht stehen …

Kreisliga Gera-Altenburg:     VfL Gera 4 – SV Gera-Liebschwitz 4     2:2

Hier steht die Spielpraxis für den Nachwuchs im Vordergrund.

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Veröffentlicht in Allgemein. 1 Comment »

Eine Antwort to “5.Spieltag der Thüringer Mannschaftsmeisterschaften (29.01.2017)”

  1. ednil Says:

    Das für den Aufstieg entscheidende Match gegen den ESV ging ziemlich klang-und sanglos mit 3:5 verloren. Wie im Vorfeld befürchtet, gingen wir an den vorderen Brettern gegen die drei 2000er baden und konnten dies an den hinteren Brettern mit 4 Remis leider nicht kompensieren.
    Da Sömmerda parallel gegen Empor Erfurt 2 verlor, hat der ESV Gera praktisch 4 Punkte Vorsprung.

    11.05 Kevin gab bei vollem Brett und relativ wenig gespielten Zügen seine Partie durch Zugwiederholung gegen Dr. Johannes Steinmüller (1752) remis. Zwar nicht optimal, aber noch akzeptabel, wenn da nicht eine Kleinigkeit übersehen worden wäre: In der Schlussstellung stand er glatt auf Gewinn und konnte mit dem Bauernzug nach g4 sofort eine Figur gewinnen. Dies hatte er (und offensichtlich auch sein Gegner) bedauerlicherweise nicht gesehen. Ich glaube, Johannes hätte sofort aufgegeben. Somit „nur“ 0,5:0,5 und eine Chance weniger, im Unterhaus voll zu punkten.
    12.00 Mike gab auf, da er bei knapper Bedenkzeit gegen Matthias Gläßl (2065) eine Figur einstellte. Lange war die Partie halbwegs im Gleichgewicht, einem Damentausch im Endspiel ging Mike aus dem Weg, was aber im Remissinne sicherlich die bessere Entscheidung gewesen wäre. So stand es nun 0,5:1,5 und Gunter und ich standen inzwischen auch auf Verlust. Das Match entglitt uns zusehends.
    12.05 Ein weiteres Weiß-Remis am 6. Brett durch IGM gegen Aaron Liebold (1687) verringerte unsere Chancen weiter. Man kann IGM nicht vorwerfen, alles versucht zu haben. Das entstehende Turmendspiel war aber ungewinnbar. So richtigen Vorteil hatte Weiß eigentlich nie. Das Gemetzel im Mittelspiel kam eher Schwarz zu gute. 1:2
    12.10 Bernd mit einem Remis gegen Dieter Hilbig (1915). Positionell stand die Partie zwischenzeitlich für Bernd ziemlich verdächtig, aber er konnte sich rechtzeitig steif machen uns so noch den halben Punkt sichern 1,5:2,5
    12.25 Sven verkürzte gegen Frank Schmidt (1965). Nach anfänglich verteiltem Spiel gewann er am Königsflügel die Oberhand und trug seinen erfahrenen Gegner nach einem Quallengewinn souverän ab. 2,5:2,5
    12.50 Ich gab meine Partie gegen Steffen Puschendorf (2031) wegen undeckbaren Matt auf. Meiner speziell für diese Partie getätigte Vorbereitung in der französischen Vorstoßvariante löste sich in Luft auf, da Steffen den Braten roch und sofort in eine andere Variante auswich.
    So landete ich schließlich in einer mir unbekannten Variante, was mir nach und nach die schlechtere Stellung einbrachte. Nach dem Verlust des d4-Bauern hätte ich getrost auch aufgeben können, aber ich quälte mich noch bis kurz vor der Zeitkontrolle. Ich habe sicherlich schon bessere Partien gespielt. 2,5:3,5
    13.05 Gunter sah ein, dass nichts mehr zu machen ist und streckte die Waffen. Schon in der Eröffnung wurde er positionell klar überspielt und verlor am Damenflügel völlig den Zugriff. Durch einen Patzer in klar schlechterer Stellung büßte er zudem einen Turm ein, spielte aber gegen den 100% Mann Tim Hoffmann (2060) trotzdem bis nach der Zeitkontrolle weiter. Alle Versuche, die Stellung maximal zu kompensieren perlten an Tim ab, der dann mit einem Rochadeschach 0-0+ im 41.Zug (!) alles klärte. Damit war das Match auch theoretisch verloren: 2,5:4,5
    13.40 Remis von Jürgen gegen den 10jährigen Nikita Schubert (1704). Jürgen eroberte das Läuferpaar, tauschte einen Läufer aber dann freiwillig ab. Nach dem Schwerfigurengeneraltausch fand sich unser Endspiel-Guru in einem Duell schlechter Läufer gegn guter Springer wieder, konnte dieses aber wenigstens noch remis halten. Vielleicht wäre es einen solch jungen Gegner besser gewesen lange Zeit alles auf dem Brett zu behalten und „stundenlang“ zu lavieren. Egal: wir sind ohne wirkliche Chance auf den Matchsieg verdient mit 3:5 geschlagen worden und müssen nun die Saison noch seriös zu Ende spielen. Wir haben bei 4 ausstehenden Spielen 4 Punkte Rückstand auf den 1. Platz und 4 Punkte Vorsprung auf den Abstiegsplatz. Der ESV spielt jetzt gegen Empor Erfurt 2 und dann in Sömmerda. Wenn sie nicht alle beide Spiele verlieren, sind sie durch.
    Unser nächstes Spiel: 26.02.2017 in Apolda gegen den Tabellenletzten …


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