3. Spieltag der Thüringer Mannschaftmeisterschaften (08.11.2015)

Thüringenliga:    VfL 1990 Gera – Erfurter SK 2          2,5:5,5

Erwartungsgemäß konnten wir auch gegen die Reserve des Erfurter Schachklubs keinen Mannschaftspunkt holen, zumal diese mit 3 IMs antraten.

Bezirksliga Ost:   Schachzirkel Elstertal – VfL 1990 Gera 2     5,5:2,5

Ersatzgeschwächt und nur zu siebend war für unsere Zweite in Langenberg nichts zu holen.

Bezirksklasse Ost:  Meuselwitzer SV2 – VfL 1990 Gera 3        3,5:4,5   🙂

Ein extrem wichtiger Sieg beim direkten Konkurrenten um den Abstieg. Bemerkenswert der Doppelschlag unserer Nachwuchskräfte an den Brettern 7 und 8.

Veröffentlicht in Allgemein. 1 Comment »

Eine Antwort to “3. Spieltag der Thüringer Mannschaftmeisterschaften (08.11.2015)”

  1. ednil Says:

    Am Sonntag ging es gegen das unter normalen Umständen spielstärkste Team der Thüringenliga, die Reserve des Erfurter Schachklubs.
    Schon nach einem kurzen Sichten der Erfurter Gesichter war klar, dass wir nominell hoffnungslos unterlegen sind.
    Der Gegnerschnitt (mit 3 IM) betrug 2204, der unsere 1878. Eine solch große Differenz hatten wir noch nie zuvor „auszugleichen“. Unser Erwartungswert betrug 12,5%, also genau 1,0 Punkte. Alles über 1:7 war also DWZ-mäßig gesehen ein Erfolg.
    Zur Chronologie:
    10.55 Für Kevin war nach knapp 2 Stunden schon Schluss. Er kam gegen Alex Steinacker (2177) beizeiten in Nachteil, den er konsequent ausbaute. Nach 21 Zügen warf er bei -6 das Handtuch. In dieser Saison hat er bisher gegen zugegebenermaßen Über-Gegner die Härte einer Portion Götterspeise. 0:1
    11.30 Bernd mit dem 3. Remis im 3. Spiel. Gegen Dieter Fischer (1903) war eine ausgeglichene Stellung entstanden, die bei vollem Brett für beide noch durchaus spielbar erschien. 0,5:1,5
    12.15 Gunter mit einem aufsehenerregenden Remis gegen IM Thomas Casper (2324), der für die restlichen 15 Züge nur noch 1:42 min zur Verfügung hatte und deshalb selbst Remis bot. In der Schlussstellung stand der IM allerdings leicht besser. 1:2
    12.25 Sven, der als einziger einen nominell leichteren Gegner hatte (Kai Burkhardt, 1835), gewann souverän seine erste Partie in dieser Saison. In einer komplizierten, völlig offenen Stellung verlor sein Gegner irgendwann die Übersicht und infolgedessen diverses Holz. Damit überraschend 2:2
    12.58 Am letzten Brett überschlugen sich die Ereignisse. Jürgen, der es mal wieder schaffte, nach 4 Zügen eine Stellung auf dem Brett zu haben, die in meiner Datenbank nicht existiert, überspielte Grygoriy Streltsyn nach und nach und vergaß mehrmals den Sack endgültig zuzumachen. So übersah er zum Beispiel im 32.Zug einen Mattangriff. Es kam aber noch schlimmer: Nachdem er in ein klar gewonnenes Endspiel abgewickelt hatte, reklamierte sein Gegner ZÜ. Jürgen hatte 40 Züge auf dem Formular, Grigoriy nur 39.
    Ein Nachspielen der Partie am Nebenbrett ergab, dass Jürgen einen Zug doppelt notiert und somit die Zeit überschritten hatte. Bei einem Abtausch auf f5 im Zug 22 schlugen auf seinem Formular 5 Figuren, in der Realität aber nur 3. Seine wie stets auf „Kante genähte“ Partie (zeitlich gesehen) erfuhr so eine noch nie gesehene Dramatik. Damit stand es nicht wie erhofft 3:2 für uns sondern leider 2:3 gegen uns.
    Der Mannschaftskampf war damit praktisch gelaufen.
    13.00 Mein Gegner, der IM Christian Troyke (2326), willigte in das Remis wegen Dauerschach ein. Ich kam als Schwarzer sehr gut in die Partie und erreichte eine völlig ausgeglichene Stellung. Mein Springeropfer auf e3 mit dem Motiv Dauerschach kam eigentlich einen Zug zu spät, reichte aber in komplizierter Stellung trotzdem noch. Die Schlussstellung war dann wirklich totremis. 2,5:3,5
    13.05 Achim gab gegen WFM Doreen Troyke (2013) auf. Er verlor früh einen Bauern, hielt dann ganz gut mit um im 37. Zug eine Qualle einzustreuen, die ihn zur Aufgabe zwang. 2,5:4,5
    Der Kampf war entschieden.
    Blieb noch Mike, der gegen IM Bernd Vökler (2271) zwar um den 20. Zug einen Bauern einbüßte, aber trotzdem lange die Partie offen halten konnte. Am Ende setzte sich aber dann doch die Qualität des Bundesnachwuchstrainers durch.
    Damit ging auch unser dritter Auftritt in der Thüringenliga wieder mit dem Ergebnis 2,5:5,5 zu Ende.
    Nächster Versuch zu punkten: am 29.11.2015 in Jena gegen Schott.


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