Spieltermine der Saison 2011/2012

Hier sind alle Spieltermine im gewohnten Layout:

Spieltermine VFL Gera 2011-2012

Dank an Jürgen Pleyer für die Fleißarbeit.

Statement bezüglich der Problematik „Nachmelden von osteuropäischen Titelträgern“

Diskussionsbeitrag

Leserbriefe in der „Rochade“ von Thomas Kloß (07/2011) und Birger Watzke (08/2011)

Einleitend möchte ich erst einmal Schachfreund Thomas Kloß komplett zustimmen: Durch die in Quantität und Qualität völlig uneingeschränkt mögliche Nachmeldemöglichkeit von „Ersatz“spielern während der Saison verzerrt sich der Wettbewerb zum Teil extrem.

Wenn man Glück hat, trifft man am Anfang der Saison auf die noch nicht aufgerüsteten Teams. Wenn nicht, dann eben am Ende der Saison auf die schon mit diversen osteuropäischen Schachfreunden verstärkten Mannschaften.

Auch das von Schachfreund Birger Watzke geäußerte Argument , dass es sich um langfristige Zugänge handele, wurde durch die soeben abgegebene Oberligameldung des Schachzirkels ad absurdum  geführt:

Spieler Nat Elo Tit
 1 Kottwitz,Daniel GER 2062
 2 Sobolevsky,Leonid UKR 2233

m

 3 Watzke,Birger GER 2088
 4 Frommelt,Hans-Juergen GER 2226
 5 Schaudin,Andreas GER 1922
 6 Streit,Michael
 7 Streit,Juergen GER 1933
 8 Schmidt,Christian
 9 Janisch,Manfred
10 Kertscher,Bernd
11 Goelles,Michael GER
12 Lahn,Matthias
13 Schmidt,Frank
14 Keul,Manfred GER
15 Nestler,Klaus
16 Juretschke,Michael

 

Außer IM Sobolevsky, der ja schon langjährig für den Schachzirkel spielt, sind alle anderen Osteuropäer wieder verschwunden. Also doch nur kurzfristig und gezielt für bestimmte Matches eingekauft. Mal sehen, wie sich Langenberg in der Oberliga mit dieser Mannschaft schlägt, zumal zusätzlich noch die Stützen aus dem Vorjahr Werner Weiß und Walter Etzold zu kompensieren sind.  Für mich nicht nachvollziehbar, dass man im Stichkampf mit 3 IM und einem FM aufläuft, dadurch Jenapharm praktisch jeglicher sportlicher Chancen beraubt, um dann in der Oberliga mit einer (vorsichtig ausgedrückt) Rumpftruppe anzutreten.

Es scheint also ein dringender Handlungsbedarf in dieser Angelegenheit zu bestehen. Sonst kann es passieren, das an den entscheidenden letzten Spieltagen irgendwann die Nationalmannschaft von Aserbaidschan gegen die gemischte Auswahl Tschechien/Polen antritt und dies völlig legal. Sofern das Geld reicht, natürlich.

Zur vom Schachfreund Birger Watzke in seinem Beitrag geäußerten Kritik, dass mit Schachfreund Torsten Kirschner (ESV Gera) ein Stammspieler der 3. Mannschaft als Ersatz in der 2. Mannschaft eingesetzt wurde und im Rückkampf dann auf seiner angestammten Position in der 3. Mannschaft nur so viel:  Wo, bitte, soll das Problem liegen??

Volker Schönfeld

Mannschaftsleiter VfL 1990 Gera

 

 

 

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OTZ- Artikel zum Wiederaufbau des Sportlerheimes (04.08.2011)

Bernd bei seinem 50. Geburtstag

Die vor drei Jahren durch Brandstiftung abgebrannte Immobilie am Sportplatz am Fuchsberg soll nach erneuter Umplanung wieder aufgebaut werden. Gastronom Bernd Schmeißer will das Sportlerheim betreiben.

Gera. „Debschwitz wartet auf mich“, ist sich der Gastronom Bernd Schmeißer gewiss. Er will nach wie vor das Sportlerheim am Fuchsberg betreiben und drängt darauf, dass die Immobilie, die vor knapp drei Jahren durch Brandstiftung vernichtet wurde, wieder aufgebaut wird. „Wenn das dieses Jahr nichts wird, hat es sich erledigt“, sagt Schmeißer. Das dritte Jahr halte er sich als Interessent für das Betreiben der Gaststätte bereit, getan habe sich nichts. Die ersten Bestellungen für Weihnachtsfeiern im Sportlerheim habe er bereits auf dem Tisch. Er war der einzige, der sich im Zeitraum der Ausschreibung mit einem für alle Parteien akzeptablen Konzept um den Betrieb des Sportlerheimes beworben hatte. Aber auch ihm laufe die Zeit davon. Seine jetzige Gaststätte in Pforten, für die der Vertrag bis 2013 läuft, würde er aufgeben – vorausgesetzt, dass das Vereinsheim am Fuchsberg gebaut ist, sagt Bernd Schmeißer, der parallel auch die Badegäste im Ronneburger Freibad gastronomisch betreut. „Es soll noch in diesem Jahr gebaut werden“, sagt Ralf Schekira, Geschäftsführer der städtischen Immobilienverwaltung Elstertal-Infraprojekt, auf Nachfrage. Der Bauantrag sei bei der Stadt bereits gestellt. Die Stadt Gera ist Pächterin der Immobilie und sie ist von der Eigentümerin, der Von-Wiese-Stiftung, angehalten, das abgebrannte Sportlerheim wieder aufzubauen.

Für den Neubau sei die Planung nach mehreren Umplanungen inzwischen festgeschrieben, sagt Schekira. Gebaut werden soll eine „abgespeckte“ Variante auch, um den Kostenrahmen, den die Versicherungssumme von 350.000 Euro vorgibt, nicht zu sprengen. So wird es beispielsweise keinen separaten Vereins- und Versammlungsraum geben. Vereine sollen für größere Veranstaltungen die Gaststube mieten können. Mit dem Vorstand der Von-Wiese-Stiftung sei die Planung abgestimmt, so Schekira. „Der Architekt hat eine für das Budget ausgesprochen gelungene Lösung entwickelt“, sagt der Stiftungsvorsitzende, Geras Bürgermeister Norbert Hein (CDU). Die Stiftung wolle die Pläne für den Neubau auch noch öffentlich vorstellen. „Wir freuen uns auf einen Baubeginn, damit endlich wieder das Vereinsheim zur Verfügung steht“, so Hein. Nicht nur der Gastronom und die Eigentümerin Von-Wiese-Stiftung warten darauf, dass sich auf der jetzt noch mit Schotter bedeckten Brandstelle am Sportplatz Neues tut. Bernd Schmeißer weiß von verschiedenen Geraer Vereinen – Schachspieler, Skatspieler, Briefmarkensammler – dass sie das Sportlerheim künftig gern für ihre Treffen nutzen würden. Und auch der auf dem Sportplatz am Fuchsberg beheimatete VfL 1990 Gera e.V. wartet auf das Heim. Nicht zuletzt warten all diejenigen darauf, die nach der verheerenden Brandnacht am Fuchsberg für den Wiederaufbau gespendet hatten.

Angelika Munteanu / 04.08.11 / OTZ
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