1.Spieltag der Thüringer Mannschaftsmeisterschaften

Thüringenliga: VfL Gera – SV Gera-Liebschwitz               4,5 : 3,5 (!!)

Bezirksliga Ost: SV Gera-Liebschwitz 2 – VfL Gera 2                             4:4

Kreisliga Gera/Altenburg: SV Gera Liebschwitz 3 – VfL Gera 3           2,5:2,5

Ein Auftakt nach Maß für die Erste und die Zweite hat ebenfalls einen besseren Start als im Vorjahr hingelegt 😉

Gegen die Liebschwitzer Mannschaften müssen die Anderen erst einmal Punkte holen …..

Der Spielbericht zum Thüringenligamatch wie immer unter Kommentare.

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Veröffentlicht in Allgemein. 1 Comment »

Eine Antwort to “1.Spieltag der Thüringer Mannschaftsmeisterschaften”

  1. ednil Says:

    Historischer Sieg gegen Liebschwitz nach unglaublicher Schlussphase!

    Es war wieder einer dieser Kämpfe, an den man sich noch nach 10 oder 20 Jahre erinnern wird.
    Fast pünktlich gegen 09.04 ging es los. Bei uns fehlte der Top-Scorer der vergangenen Saison Sven und bei Liebschwitz Peter Kastner. Natürlich war Liebschwitz als vorjähriger Vizemeister (15:3 Punkte) und mit einem 2030er Schnitt antretend der Favorit.
    Lange plätscherten die Partien vor sich hin, die Stellungen sahen aber recht gut für uns aus. Plötzlich betrog IGM am 8. Brett Steffen Meissner. Durch ein inkorrektes Opfer konnte er entscheidenden Vorteil erlangen. Wenn es Steffen sieht, steht IGM aufgabereif auf Verlust.
    12.18 Micha remisierte gegen Jerome du Maire. Er holte sich zwar im Grünfeld einen Mehrbauern, stand aber etwas unter Druck, auch zeitmäßig. 0,5:0,5
    12.21 Remis durch mich am 6. gegen Michael Katzer. Das Übliche: In der Eröffnung rasierte ich meinen Gegner, hatte nach 11 Zügen +1,3, dann sogar +4, um einzügig fast den gesamten Vorteil wieder herzugeben. Glattes Übersehen. Mein Gegner bedankte sich lautstark für meinen Lapsus und bot Remis an. In der offenen Stellung mit Damen hatte ein Weiterspielen auf Gewinn keinen Sinn mehr. Somit halt wieder nur Remis. 1,0:1,0
    12.30 IGMs Gegner Steffen Meissner gab endlich auf. Er verwaltete nach oben erwähnten Einschlag schon seit ca. 20 Zügen ein Torso. Verwicklungsversuche perlten natürlich an IGM ab. 2,0:1,0
    12.40 Jürgen mit der obligatorischen 0. Andreas Birke hatte nach der Eröffnung eigentlich nichts, kam im Mittelspiel sogar klar in Nachteil (-2,11 nach 26 Zügen!) und nur durch einen schweren Einsteller von Jürgen kam er wieder auf die Erfolgsspur. Sein Mattangriff war dann allerdings sehenswert. Man hat Jürgen aber schon deutlich schwächer erlebt. Schade, trotzdem: 2,0:2,0
    12.50 Mike gratulierte Maik zum Sieg. Uns wäre es andersherum natürlich lieber gewesen. Stand Mike am Anfang noch halbwegs solide, wurde er so ab den 20.Zug klassisch abgetragen. Maik Biel konnte damit seine bemerkenswerte Vorjahresserie (7,5 aus 9!) weiter ausbauen. 2,0:3,0
    12.51 Achim mit solider Schwarzpartie gegen Andreas Zeidler. In dieser Partie wurden etwas ruhigere Töne angeschlagen als am Nachbarbrett. Für den 200 DWZ-Punkte leichteren Achim auf alle Fälle ein Erfolg. 2,5:3,5
    Jetzt liefen noch die Partien am Zweiten und Dritten. Für uns standen zwar die Kampfmaschinen Gunter und Bernd auf der Matte, allerdings waren die Gegner die Blitz-Koryphäe Frank Hermanndörfer und Fernschachgroßmeister Frank Gerhardt, also Leute, die auch schon hin und wieder eine Schachfigur bewegten.
    Liebschwitz hatte bei einem Stand von 3,5:2,5 natürlich alle Trümpfe in der Hand. Zwei Remis hätten gereicht. Aber zum Glück für uns waren weder „Hermie“ noch Frank Gerhardt mit einem Remis zufrieden und überzogen beide in fast schon fahrlässiger Art und Weise ihre Stellungen noch zum Verlust. Insbesondere bei Gunters Partie waren wieder einmal Stellungsbilder fast jenseits der menschlichen Vorstellungskraft zu sehen. Vor dem Spiellokal wurden Wetten abgeschlossen, wer wohl als Erster matt gesetzt wird. Im 43. Zug „übersah“ Hermie laut fritz ein Matt in 13, Dauerschach hätte er eigentlich immer machen können, aber: er wollte ja unbedingt gewinnen. Angeblich wusste er nicht einmal, wie es im Mannschaftskampf stand !!??!!??
    Und bei Frank Gerhardt kam die obligatorische Zeitnot hinzu und aus einem Endspiel mit Mehrbauern wurde binnen weniger Züge eines mit 2 Bauern im Soll.
    Also kam es, wie es kommen musste: Liebschwitz, die in der letzten halben Stunde als MANNSCHAFT kläglich versagten, brachten es fertig, den Mannschaftskampf noch zu verlieren!

    14.51 Frank Hermannsdörfer gab mit einem süßsäuerlichen Grinsen auf. 3,5:3,5
    14:59 Frank Gerhardt sah ein, dass das Matt nicht mehr zu verhindern war. Auf seiner Uhr befanden sich noch 20 Sekunden.

    Egal: Zwei Mannschaftspunkte kann uns keiner mehr nehmen. Die werden wir noch gut gebrauchen können. Da z.B. auch Aufsteiger Stadtilm gewann, muss man sehen, wer außer evtl. Nordhausen für den zweiten Abstiegsplatz in Frage kommt ….


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