4.Spieltag der Mannschaftsmeisterschaften am 20.12.2009

Thüringenliga: VfL 1990 Gera    –  SSV Vimaria 91 Weimar       3  :  5

Bezirksliga Ost: SC Altenburg  – VfL 1990 Gera II                   3,5 : 4,5

Kreisliga Gera/Altenburg: ESV Gera III – VfL 1990 Gera III       0 : 5

Veröffentlicht in Allgemein. 3 Comments »

3 Antworten to “4.Spieltag der Mannschaftsmeisterschaften am 20.12.2009”

  1. ednil Says:

    Wie kaum anders zu erwarten, jedenfalls wenn man im Vorfeld realistisch und nüchtern die Sache betrachtete, konnten wir mit den in absoluter Bestbesetzung und damit an allen Brettern höher dotierten Weimarern nicht ganz mithalten. Über 1140 DWZ- Punkte minus sind halt doch etwas viel.

    09.00 Pünktlich wurden die Uhren angestellt.

    09.18 Mike, der einen Auto-Ausfall zu beklagen hatte, tauchte im Spiellokal auf. Damit waren auch wir vollzählig …

    10.55 Remis durch mich am 5. Brett nach 16 Zügen. Mein Gegner (Philipp, DWZ 1925) dachte zwar noch ca. 30 Minuten über mein Angebot nach, nahm dann aber doch an. Die Stellung war völlig neutralisiert, so dass unter normalen Umständen keiner mehr verlieren konnte. 0,5 : 0,5

    11.05 Mike folgte meinem Vorbild und remisierte gg. Rensch (DWZ 2058). Mike stand zwischenzeitlich ziemlich fett, vergab seinen Vorteil aber durch eine Ungenauigkeit wieder … 1 : 1

    12.10 Achim gratulierte dem FM Michael Müller (DWZ 2193) zum Sieg. Ein einzügiger Patzer kostete Achim die Dame und damit mittelfristig natürlich auch die Partie. Das Endspiel hätte ansonsten völlig gleich gestanden … 1 : 2

    12.40 Gunter gab nach 30 Zügen in hoffnungsloser Stellung gg. Albrecht (DWZ 2115) auf. Mit Schwarz bekommt er leider kein Bein auf’s Brett in diesem Jahr. Wieder hatte er nach 11 Zügen schon –1,73 gegen sich. Vielleicht ist die anspruchsvolle Pirc- Verteidigung für die computerlose Nummer 1 im Verein gegen seine bestens vorbereiteten Gegner doch nicht das Richtige !? Wie auch immer, es stand 1 : 3

    13.00 Wieder einmal eine der legendären, unglaublichen Zeitnotschlachten von Jürgen !! Nach 23 Zügen hatten beide noch etwa 4 Minuten auf der Uhr. Das Spielformular wurde zur Seite gelegt und auf Blitzmodus umgeschalten. Die Qualität der Züge lag jenseits von Gut und Böse, beim eingeben der Partie in fritz musste ich um den Fortbestand meiner 4 Prozessoren fürchten. Ich spürte förmlich, wie fritz den virtuellen Kopf bei jedem Zug schüttelte! Mit fast jeden Zug änderte sich die Bewertung der Stellung um mindestens 2-4 Bauerneinheiten. Die Krönung der Farce: im 40. Zug hatte Gulich (DWZ 1924) eine Stellung +19,65 (also mehr als 2 Damen plus!!) und übersah im 41. Zug (nach der Zeitkontrolle, als er „zur Sicherheit“ noch einen Zug machen wollte) ein matt in 1 !!! Was soll’s: Jürgen hatte auf 2 : 3 verkürzt.

    13.03 Kurze Zeit später remisierte Rüdiger am 8. Gegen Vogel (DWZ 1848) Er spielte seine klassische Variante: kurz rochieren und dann vor dem eigenem König die Bauern (13. g4!? DER Rüdiger-Kult-Zug!!) aufziehen. Leider versäumte er es in der Partie mit z.B. 21.a4 klar in Vorteil zu kommen. Aber: eine solide Leistung des „Altstars“! 2,5 : 3,5

    13.25 Micha konnte seine zwischenzeitlich (durch die bekannten Zeitprobleme hervorgerufene) extrem schlechte Stellung (-3,5) durch ungenaues Spiel seines Gegners doch noch remis halten. Damit hat er (wie auch Mike und ich) 4 Remis aus 4 Partien!!

    Mein ansonsten ungefährdeter Titel des Remisenkönigs scheint in diesem Jahr hart umkämpft zu sein. Der Gegner (Scheitz DWZ 1941), der beobachtet wurde, wie er die Dame einen knappen viertel Meter über das Brett hob, dann doch wieder abstellte um schließlich eine andere Figur zu ziehen („Ich habe nur zurechtgerückt !?!?“), hatte den Sieg auch nicht verdient! 3 : 4

    Es spielte noch Bernd. Wie gg. Suhl saß er als letzter am Brett. Doch inzwischen war seine ziemlich fette Stellung gg. Günther (DWZ 2108) zu einem kaum haltbaren Turmendspiel verkommen. Nach 39 Zügen hatte Bernd noch +1,32 , nach 49 Zügen –1,42. Bernd spielt erfahrungsgemäß auch noch die hoffnungslosesten Stellungen zu Ende, aber sein cleverer Gegner ließ natürlich nichts mehr anbrennen. 14.50 Uhr hatten wir die zweite Niederlage „eingefahren“. 3 :5

    Unter den Umständen des Matches mussten wir noch zufrieden sein. Wenn Jürgen seine klar verlorene Stellung auch wirklich verloren hätte und Micha vom Gegner einfach zusammengefalten worden wäre, hätten wir auch locker mit 1,5:6,5 verlieren können.

    Nun stehen wir erst einmal auf dem Abstiegsplatz 8, aber die Saison ist zum Glück noch nicht zu Ende ….

    P.S. In der Anlage die Partienotationen. Zu öffnen wie immer mit fritz über Datei/Öffnen/Datenbank/

  2. ednil Says:

    Hallo.

    die Dritte kann noch gewinnen, aber als erstes ein großes
    Kompliment an die Jugend vom ESV!
    Es ging los mit einem Kampflos gewonnen Punkt, da Kerstin Krank
    ist konnte Sie nicht antreten, gute Besserung und somit hatte Mario
    seine Partie gewonnen.
    Dann konnte Bernd seine Erfahrung zu einem Sieg nutzen, die Partie war lange
    Zeit offen.
    Carsten hatte eine Unachtsamkeit, sein Gegner doppelte die Türme nicht, zum
    Gewinn
    einer Figur genutzt und somit die Partie gewonnen.
    Bei unserem GM Eberhard war die Partie schon verloren, aber dann kam der
    Kämpfer und
    drehte die Partie, 4:0 für uns. Ich kam gar nicht gut aus der Eröffnung, ein
    Minusbauer,
    aber dann konnte ich durch eine Springergabel die Qualität gewinnen und
    meine Stellung
    immer mehr ausbauen und nach dem erzwungenen Läufertausch die Partie noch
    gewinnen.
    Ich wünsche allem ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins 2010, aber das
    wichtigste
    – bleibt alle Gesund!

    Am Mittwoch im Grünspecht-Schach und Skat!

    Viele Grüße

    Ralph

  3. ednil Says:

    Spielbericht 4.Runde Bezirksliga: Altenburg-VfL 2 3,5-4,5

    Es ist so gegen 14Uhr 30 im einem etwas kühlen Spiellokal , es steht im (Abstiegs-)Spiel Altenburg -VfL2 3,5-3,5. Aber wir haben in dieser Saison unseren „Legionär aus Stuttgart“ Andreas Weyrauch, mit großer Gelassenheit verdichtete er geringe Stellungsvorteile zu Bauerngewinnen und gegen 14Uhr 45 war es dann soweit. Er hat uns mit seinem Partiegewinn wie in Runde 2 in Königsee den Sieg gesichert (4,5-3,5).
    Es begann mit dem obligatorischen Remis von Albrecht gegen Nachwuchstalent David Osten (1683). Am Spitzenbrett gegen Gonschorek (2054) stand IGM Thomas Walther eigentlich ganz gut, aber nach einem Patzer war diese Partie um 11Uhr 30 vorbei :0,5-1,5.
    Am 3.Brett konnte ich nach gutem Beginn gegen den äußerst schnell agierenden Michael Bellmann/1730 (ca. 17min Bedenkzeitverbrauch für die ganze Partie)keinen Gewinnweg finden und willigte gegen 11Uhr 45 in das Remisangebot ein.
    12Uhr30: Brett 6: Karl gleicht nach gewohnt sehr wechselvollen Partie mit der Realisierung seines gewonnenen Bauernendspieles gegen Burkhard Vietz (1778) aus.
    2-2
    Kurz danach rettete sich an Brett 7 Jürgen Pleyer mit einer gekonnten Opferkombi gegen den Nachwuchsspieler Kühnast (1565) ins Remis, nachdem sein Morra-Gambit nicht durchgeschlagen hatte und er auf dem Minusbauern sitzen blieb.
    Nun das spannende Finale:
    Bernd kämpfte an Brett 5 gegen Ingolf Götze (1673) wegen der zeitweise ungünstigen Wettkampfsituation im Doppelturmendspiel um den Sieg und lehnte mehrere Remisangebote ab . Als sich die Lage besserte bot er selber Unentschieden:
    Stand: 3-3
    Nun kämpfte außer Andreas nur noch Uwe an Brett 2 gegen Barth (1783). In besserer Stellung lehnte auch er mehrere Remisangebote ab aber am Ende musste er noch durchhalten. Aber es gelang: 3,5-3,5
    Und zum Schluß realisierte Andreas seinen Materialvorteil.
    Mit doch ganz guten 4-4 Punkten gehen wir auf Platz 7 ins neue Jahr.
    Nicht vergessen : Am kommenden Mittwoch 23.12. ist Trainingsabend.

    Gruß Roland


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