Thüringenliga: VfL 1990 Gera – Schachclub Suhl 6 : 2 (!!)
Bezirksliga Ost: SV 1910 Kahla – VfL 1990 Gera 2 3,5 : 4,5
Kreisliga Gera/Altenburg: SV Liebschwitz 3 – VfL 1990 Gera 3 0 : 5 (kampflos)
Kreisliga Gera/Altenburg: VfL 1990 Gera 4 – ESV Gera 3 1 : 4
Die Erste mit einem klaren Sieg gegen den Schachclub Suhl. Klar, der Gegner trat nur zu siebend an, aber am Ende müssen wir konstatieren, dass sogar ein 7:1 oder höher drin war ….
Die Zweite mit einem spektakulären Sieg in Kahla und damit praktisch schon mit dem Klassenerhalt.
Die Dritte kampflos. Der 1. Platz ist fest in unserer Hand.
Die Vierte klar unter unter ihren Möglichkeiten.

4. Dezember 2011 um 20:17
Aufgrund des Fehlens der gemeldeten Bretter 3-5 (Drechsel, Kopczak und Bäuerle) machte sich der VfL Gera 2 an einem regnerischen 2.Adventssonntag mit etwas mulmigem Gefühl auf den Weg zum Aufsteiger nach Kahla. Aufgrund der guten Verstärkung aus der spielfreien 3. Mannschaft wollten wir dieses richtungsweisende Duell im Kampf gegen den Abstieg trotzdem gewinnen. Aufgrund der DWZ-Performance beider Teams war der Ausgang auch durchaus offen, wobei Kahla bis auf Brett 8 in der gemeldeten Aufstellung spielte.
Hier der Ausgang der Partien:
Brett 1: Fijalkowski/1815-Schreyer/1739 remis: Jürgen stand als Weißer etwas passiv, das Unentschieden deshalb leistungsgerecht.
Brett 2: Pältz/1728-Fietsch/1770 remis: Auch eine etwas verdächtige Eröffnugsbehandlung meinerseits, mein Remisangebot prallte deshalb an Kahlas Nachwuchshoffnung ab. Nach wenigen Zügen “stand das Brett in Flammen”. Mein Gegner durchschauhte aber die Verwicklungen offentsichtlich nicht so recht und plötzlich hatte ich einen Mehrbauer. Natürlich kein Grund jetzt das Remisangebot von Sebastian anzunehmen. Als ich einen zweiten Bauern gewinnen konnte, verließ mich der Mut und so verflachte die Partie im Endspiel doch noch zum Remis.
Brett 3: Förster/1684-Dr. Scheglmann/1823 remis: Solides Spiel von Ralph gegen Kahlas Nummer 1.
Brett 4: Sieber/1766- Dorst/1604 0-1: In der letzten Partie des Tages stellte Karl den verdienten Sieg sicher.
Brett 5: Kühnl/1675-Fortagne/1793 0-1: Nach zuletzt starken Auftritten diesmal eine Niederlage von Bernd durch ZÜ gegen einen zugegebenermaßen etwas besseren Gegner.
Brett 6: Lösche/1680- Pleyer/1607 0-1: Der 2. Matchwinner Gambitspezialist Jürgen mit Vorteil und kleinen Schwierigkeiten bei der Vorteilsverwertung. (genau wie ich)
Brett 7: Beer/1688-Dr. Kaatz/1636 0-1: Albrecht wollte heute unbedingt mal auf Sieg spielen, deshalb bekam er von mir Weiß, doch leider überzog er im Eifer des Gefechts.
Brett 8: Lübbert/1428-Sauer/1530 0-1: Matchwinner Nummer 3 – unser 77jähriger Vereinssenior Helmut Sauer bei seinem 1. Einsatz in der Bezirksliga. Ein Sieg über den wir uns besonders gefreut haben.
Ein Tag der Schwarzspieler ( 5 Siege, kein Weißsieg). Mit den gezeigten Leistungen dürfte der Klassenerhalt nun eigentlich kein Problem mehr sein.
Im Anhang der Spielberichtsbogen.
Einen schönen 2.Advent wünscht Roland .
6. Dezember 2011 um 11:35
Am Sonntag stand das richtungsweisende Duell Letzter gegen Vorletzter an. Endlich konnten wir wieder einmal mit der Stammformation antreten. Das bei Suhl „Schlag“ fehlen könnte, hatte ich ja schon in der Vorbetrachtung vermutet. Da kurzfristig auch noch Felix Mucha absagte, mussten die Suhler zu siebend antreten. Man hätte Brett 2 oder 5,6,7,8 freilassen können. Man entschied sich für die (allerdings 25 Euro teuere) Variante Brett 2. Gunter ist halt immer noch eine respekteinflößende Größe.
09.10 ging es etwas verspätet los. Unser Mannschaftsleiter war leider erst wenige Minuten vor 09.00 im Spiellokal
10.00 Gunter fuhr seinen ersten (kurzzügigen) Sieg in dieser Saison ein. Sein erwartetes 1.d4 blieb (zum Glück) unbeantwortet. 1:0
11.05 Remis durch ednil. Eigentlich wollte ich gegen Petra von der Weth – von Nordheim (DWZ 1865), der Name ist ja fast eine Kurzgeschichte, kein kurzes Remis machen. Ich spielte den üblichen Aufbau, erreichte auch eine gute Stellung. Leider war ich an der entscheidenden Stelle einer fata morgana erlegen. Meine geplante Überführung des Läufers nach e4, welche mir klaren Vorteil eingebracht hätte, schien durch einen gegnerischen Springereinschlag verhindert zu sein. Leider war es aber ein simpler Rechenfehler meinerseits. Da ich mit einem blockierten Isolani, der belagert zu werden drohte, nach eigenem Empfinden gar nicht mehr gut stand, bot ich sicherhaltshalber remis, was nach einigem Zögern auch angenommen wurde. 1,5:0,5
12.15 Auch Achim remisierte gegen Michael Recknagel (DWZ 2224 !) trotz Mehrbauern. Wieder eine solide Eröffnungsbehandlung von Achim. In dieser Saison scheint er wieder zäher gegen die stets übermächtig erscheinenden Gegner mithalten zu können. Der nächste Gegner Franz Bräuer wird aber noch einen Tick unbequemer sein …. 2:1
Es folgte der thüringenweit gefürchtete Doppelschlag der Linksfraktion:
12:29 Michas Gegner ((Bernd Müller, DWZ 1738) gab ein hoffnungsloses Endspiel mit 4 Minusbauern endlich auf. Micha übernahm von Anfang an die Initiative und trug seinen Gegner souverän ab. 3:1
12:30 Mike, der gegen Wolfgang Feld-Gerdes (DWZ 2013) lange in einer ausgeglichenen Stellung hin und her lavierte, kam durch eine grobe Ungenauigkeit dann doch noch klar in Vorteil und zerlegte schließlich brutal die gegnerische Stellung. 4:1
Damit war unser Mannschaftssieg praktisch klar, da wir mittlerweile den restlichen drei Brettern Materialvorteil hatten.
12.53 Sven wieder mit einem starken Auftritt gegen Stefan Koch (DWZ 1924). Lange plätscherte die Partie mit leichten Vorteilen für Stefan vor sich hin bis dann Sven positionelle Ungereimtheiten in der gegnerischen Stellung gewohnt gnadenlos fixierte und dadurch auch Material gewann. Als er im Endspiel den zweiten Bauern gewann, lies Stefan die eine Minute auf der Uhr einfach runterlaufen … 5:1
13.01 IGM holte gegen Christian Fuhrmann (DWZ 1803) eigentlich aus der Eröffnung auch nichts heraus. Irgendwann hatte er dann doch einen Bauern gewonnen und stand klar besser. Am Ende vereinfachte ein Figureneinsteller des Gegners die Gewinnführung beträchtlich. 6:1
13:10 Bernd gab gegen Axel Berghof (DWZ 2036) mit einer Dame im Soll auf. Leider konnte er die zwei Mehrbauern, die er in der Eröffnung am Damenflügel einsammelte, nicht bis ins Endspiel retten. In einem Königsangriff ging dann diverses Material verlustig trotz horrender Zeitnot konnte Axel am Ende noch souverän triumphieren und das Ergebnis für Suhl wenigstens etwas erträglicher gestalten: 6:2
Wenn man bedenkt, das Achim einen Mehrbauern hatte, ich die Vorteilsfortsetzung (laut fritz13 +1,8) durch Schachblindheit nicht sah und Bernd bis tief in das Mittelspiel 2 Mehrbauern für nichts hatte, wäre sogar ein utopisch anmutendes 8:0 möglich gewesen. Aber auch so waren die Suhler wieder einmal nette Gäste
Jetzt sind wir erst einmal auf Platz 8 und haben es wieder in der Hand, dem Abstieg zu entrinnen. Hoffentlich kommen aus der Oberliga nicht 2 Absteiger, denn dann wird es wirklich eng.
Am 08.01.2012 geht es zum Spitzenreiter Jenapharm. Ich befürchte, dort haben wir mehr Gegenwehr zu erwarten. Hoffentlich taucht FM Haskamp, der in dieser Saison noch kein Spiel gemacht hat, nicht gerade gegen uns wieder auf …